Nach 20 sesshaften Jahren in der Stadt Bern, zog es den Berner Musiker Sandro Lamparter Anfang 2019 auf’s Land.
In den nördlichsten Zipfel des Kantons sollte es gehen, in den Berner Jura chez les Romands. Der Umzug brachte viele neue Eindrücke, welche sich äusserst positiv auf die Kreativität auswirkten. Gänzlich unbewusst und ungewollt – im Sog des frankophonen Alltags – entstanden Lieder mit Berndeutschen Texten.

Ein Novum sang Lamparter doch seit jeher auf Englisch. Das Bauchgefühl animierte zum Weitermachen und so formte sich die Idee ein Mundart-Album unter dem Namen „Lamparter & die Unruhestifter“ aufzunehmen.

Ganz in der Nähe des Chasserals mietete er sich in die kleine Wohnung eines Jurahofes ein und transformierte diese in ein Mini-Tonstudio. Die vorbeiziehenden Winterstürme boten eine perfekte Kulisse, um die Gedanken in die Ferne schweifen und neue Lieder daraus entstehen zu lassen.

Lamparters Texte nehmen den Zuhörer mit auf eine Reise durch das Lorraine Quartier, proklamieren die Küche als zentraler Ort jeder Wohnung oder behandeln das unendlich erscheinende Feld der Liebe.

Irgendwann wird es wieder soweit sein.
Irgendwann werden wir wieder Konzerte besuchen können.
Irgendwann werden wir unsern Enkeln davon erzählen.
Irgendwann wissen wir mehr.
Irgendwann ist es zu spät…